Goldafter (Euproctis chrysorrhoea)  Plage in Holland NL

in den Ferien im Juni vielen mir extrem viele herumwandernde Raupen auf. Insbesondere in den Sanddünen der Küste waren es extrem viele. In Zandvoort z.B. hat man sogar Warnhinweise aufgestellt, da die Raupen sehr nesselnde Haare besitzen. Anbei ein paar Infos dazu.

             

     

               

Der Goldafter erreicht eine Flügelspannweite von etwa 30 bis 35 Millimetern und ist damit deutlich größer als der ihm ähnliche Schwan (Euproctis similis). Am besten unterscheiden sich die beiden Trägspinner durch die Ausdehnung des gelben Bereichs am Hinterleib (Afterbusch). Die Männchen weisen am Hinterleib ein rostrotes Ende auf, während die Weibchen einen breiteren rostfarbenen Bereich zeigen. Manche Individuen haben zusätzlich noch gelbbraune Borsten am Hinterleib. Die Oberseite beider Flügelpaare ist weiß ohne den schwarzen Fleck, den der Schwan aufweist.

Das Weibchen legt ca. 200 Eier auf einen Haufen und verteilt zum Schutz vor Fressfeinden dann die Haare ihres Hinterleibes darauf. Das Gelege sieht nun aus wie ein Baumschwamm und wird daher nicht sofort von Vögeln entdeckt. Von September bis Juni findet man die Raupen, die direkt nach dem Schlüpfen noch einige Zeit beisammen bleiben. Im Sommer weben sie Blätter mit einem 8 bis 10 Zentimeter großen, weißen, filzartigen Gespinst zusammen. Selbst nach dem frühjährlichen Schlüpfen kommen die Tiere immer wieder nach dem Fressen zu diesem Gespinst. Beim Fressen sondert diese Art Spinnfäden ab.

 

  Text Auszüge aus Wikipedia und   http://www.lepiforum.de/lepiwiki.pl?Euproctis_Chrysorrhoea

Brennhaare – Vorsicht ist geboten!

Die Raupen des Goldafters besitzen Brennhaare, die bei Kontakt häufig zu allergischen Reaktionen führen können. Die Haare sind an der Spitze in eine drei- bis fünfstrahlige Krone aufgespalten, am unteren Teil zeigt der Haarschaft eine spaltförmige Öffnung. Das Gift wird beim Abbrechen der Brennhaare frei.

Die Brennhaare führen auf der Haut zu stärkerem Juckreiz, der mehrere Tage anhalten kann. Diese sind nicht nur auf die Raupen beschränkt, sondern finden sich auch in den Gespinstnestern und auf den Eigelegen. Deshalb sollten beim Umgang mit Goldafterraupen Schutzausrüstungen wie beim Umgang mit Prozessionsspinnerraupen getragen werden.


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erich streit 4410 Liestal 15.6.2017/ eine Seite von flying-things.ch/special1