Im frühen Herbst 2015 habe ich auf meiner Bergföhre ein paar grosse Raupen entdeckt, es sind Kiefernschwärmer! Sie raspeln die Nadeln nur so runter und ich habe doch etwas Angst um meinen schönen Baum. Doch kurze Zeit später suchen die Raupen ein Versteck um sich zu verpuppen. Ein Tier verschwindet, drei Stück nehme ich um ihnen einen sicheren Winterplatz bereitzustellen.

                  

  

 

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hyloicus pinastri/ Kiefernschwärmer auch Tannenpfeil genannt. Häufiger Schwärmer (bis 5cm lange Vorderflügel)  der Nadelwälder und somit beinahe als Kulturfolger zu betrachten. Kommt in ganz Europa bis Russland vor und war zu früheren Zeiten schon als Schädling aufgetaucht. Sobald die Dämmerung hereinbricht wird der Falter aktiv. Tagsüber schmiegt er sich eng an Stämme von Koniferen und ist beinahe unsichtbar. Der Flug ist sehr stürmisch und auch zur Nahrungsaufnahme wird nicht angehalten (Kolibriflug). Die sehr bunt gezeichnete Raupe (bis 12cm) lebt von Juli bis September an den Baumspitzen von Kiefern und seltener Fichten. Als Ausnahme der Schwärmer fressen sie Nadeln! Nach Stürmen oder kurz vor dem Verpuppen kann man sie an unteren Ästen finden. Die Puppe überwintert in der Erde und der Falter schlüpft dann im Mai/Juni. Dürfte wohl einer unserer häufigsten Schwärmerart sein und kommt heute sogar in Städten (Park) häufig vor

 


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erich streit 4410 Liestal 15.6.2016/ eine Seite von flying-things.ch/special1